Maximilian Günther sichert sich zwei Top-10-Platzierungen beim Diriyah E-Prix 2024

Maximilian wird Siebter und Neunter in Diriyah und erzielt damit in allen bisherigen Rennen der 10. Saison der Formel E Punkte

 

Maserati MSG Racing Pilot Maximilian Günther beendete ein erfolgreiches Rennwochenende beim 2024 Diriyah E-Prix mit zwei Top-10-Platzierungen beim ersten Double-Header der zehnten Saison der FIA Formel E Weltmeisterschaft.

Der gebürtige Oberstdorfer ging mit viel Selbstvertrauen in das Wochenende, nachdem der 26-Jährige beim ersten E-Prix in Mexico City vor zwei Wochen mit einem vierten Platz einen guten Start in das Jahr hingelegt hatte.

Der am Rande von Riad, Saudi-Arabien, gelegene Diriyah E-Prix gilt als eines der anspruchsvollsten Rennen der Formel E. Die kontinuierliche Verbesserung der Streckenbedingungen – auf einem komplexen, technischen Kurs – erwies sich während des gesamten Wochenendes als entscheidender Leistungsfaktor.

Maximilian behielt jedoch stets die Kontrolle und fuhr, nach den Plätzen neun und zwei im Training, die zweitschnellste Zeit in der Gruppenphase des Qualifyings am Freitag, um in die Duell-Phase der acht schnellsten Fahrer der Session zu gelangen. Nachdem er das Halbfinale knapp verpasst hatte, startete Maximilian von der achten Position aus in das erste Rennen und konnte sich beim Start eine gute Ausgangsposition verschaffen, um schnell Druck auf seine engsten Konkurrenten auszuüben.

In einem intensiven Kampf auf der Strecke tauschte Maximilian in der 17. Runde kurzzeitig die Position mit dem Jaguar-Piloten Nick Cassidy, konnte jedoch später mit einer opportunistischen, aber defensiven Attack-Mode-Strategie den siebten Platz zurückgewinnen. Maximilian konnte diese Position bis zur Zielflagge halten und erzielte damit sechs wichtige Punkte in der Weltmeisterschaftswertung.

Weitere Verbesserungen über Nacht spiegelten sich im letzten Training des Wochenendes am Samstag wider, in welchem Maximilian den dritten Platz belegte. Im Qualifying verpasste er jedoch knapp die Duell-Phase und startete das zweite Rennen folglich von Platz 11 aus.

Obwohl er in der ersten Runde des Rennens an Boden verlor, fand Maximilian schnell seinen Rhythmus und kämpfte sich in die Top 10. In der Schlussphase machte sich Maximilian auf die Verfolgung von Jean-Eric Vergne, konnte den zweifachen Champion aber nicht mehr überholen und kam als Neunter ins Ziel. Damit sammelte er zwei weitere Punkte und rückt in der Weltmeisterschaftswertung auf den sechsten Platz vor.

Maximilian wird seine Saison mit Maserati MSG Racing am 26. März 2024 in São Paulo, Brasilien, fortsetzen.
 

Maximilian Günther, Fahrer, Maserati MSG Racing

„Platz sieben war das Maximum, das wir [im ersten Rennen] erreichen konnten, aber es war ein gutes Rennen. Überholen ist auf dieser Strecke extrem schwierig, und wir haben mit der Strategie wirklich unser Bestes gegeben. Ich denke, wir haben das Maximum herausgeholt. Das Auto fühlte sich gut an, ich konnte einen Platz gut machen, holte einige gute, solide Punkte und fuhr fast die schnellste Runde des Rennens. [Das zweite Rennen] war schwieriger. Unser Qualifying verlief nicht nach Plan, und in der ersten Runde fielen wir auf Platz 12 zurück, aber es gelang uns, einige Plätze gutzumachen und das Rennen als Neunter zu beenden. Wir haben eine gute Strategie umgesetzt, daher ein großes Dankeschön an das Team und besonders an [Teamkollege] Jehan [Daruvala], der mich dabei unterstützt hat. Ich denke, wir haben das Maximum herausgeholt. Sicherlich war [der Samstag] kein idealer Tag, aber wir haben ihn in ein solides Ergebnis verwandelt. Wir haben drei Rennen bestritten, sind drei Mal in die Punkte gefahren und haben einen starken Start ins Jahr hingelegt. Ich fühle mich gut, und ich freue mich auf das nächste Rennen in São Paulo.“