Starke Leistung Beim Madrid E-Prix Blieb Unbelohnt
Das Wochenende begann stark mit Platz 3 im ersten freien Training für Maximilian und zeigte, dass die Arbeit des Teams und von Maximilian in der rennfreien Zeit die Performance des Fahrzeugs verbessert hatte. Es war eine hervorragende Ausgangsposition und unterstrich das Potenzial des Gesamtpakets für den Renntag.
Nach einem schwierigen zweiten freien Training am Morgen, kämpfte sich Maximilian mit einer starken Leistung im Qualifying zurück. Zum dritten Rennen in Folge zog er in die Qualifying-Duelle ein und sicherte sich Startplatz 7. Team und Fahrer waren überzeugt, dass ein Topergebnis absolut erreichbar war und richteten ihren Fokus darauf, ihre Meisterschaftsziele wieder auf Kurs zu bringen.
Ungewöhnlich für ein Einzelrennen beinhaltete der Madrid E-Prix den Pit Boost, was eine zusätzliche strategische Komponente für Teams und Fahrer bedeutete. Auch hier blieben DS PENSKE und Maximilian zuversichtlich hinsichtlich der Fortschritte ihres Pakets und waren bereit, weitere Punkte für ihre Saison Bilanz zu sammeln.
Der Rennstart verlief äußerst positiv: Maximilian erwischte einen hervorragenden Start und machte mehrere Positionen gut. Dadurch konnten er und das Team ihre Rennstrategie aktiv gestalten, statt auf andere reagieren zu müssen, was sie in eine hervorragende Ausgangsposition brachte. Nach der Pit-Boost-Phase lag Maximilian auf Rang 2 und übernahm anschließend sogar die Führung – genau wie es Strategie und Planung vorgesehen hatten.
Leider beeinflussten Pace- und Effizienzprobleme den weiteren Rennverlauf. Späteres aktivieren des Attacke Mode einiger Konkurrenten, verschafften diesen zudem einen Tempovorteil, während Maximilian aufgrund der Effizienzprobleme seine Energie managen musste. Dieses Problem betrafen einige Fahrer des Feldes, da der Madrid E-Prix auf einer energieintensiven, permanenten Rennstrecke ausgetragen wurde. Maximilian überquerte die Ziellinie schließlich auf Platz 13, nachdem er in den letzten Runden noch einmal alles versucht hatte, Positionen zurückzugewinnen.
Das nächste Rennen findet in Berlin statt – Maximilians Heimrennen, bei dem er vor heimischem Publikum ein starkes Ergebnis erzielen möchte. Bis zum nächsten Lauf bleibt etwa ein Monat Zeit, doch sobald die nächste Phase der Meisterschaft beginnt, geht es mit voller Intensität bis zum Saisonende weiter. Diese Pause ermöglicht es DS PENSKE und Maximilian, ihr Gesamtpaket weiter zu optimieren, um für den weiteren Verlauf der Saison 12 maximal konkurrenzfähig zu sein.
ERGEBNISSE
Freies Training 1 – P3, 1:23.818
Freies Training 2 – P17, 1:41.914
Qualifying – P7 (Duellphase, Viertelfinale, 1:44.583)
Rennen – P13
Meisterschaftsstand – P16 (8 Punkte)
MAXIMILIAN GÜNTHER:
„Die Strecke war großartig und ich habe es sehr genossen, hier zu fahren. Es war eine fantastische Veranstaltung, besonders mit den vielen Fans. Ich freue mich schon darauf, wenn wir in Zukunft wieder nach Madrid zurückkehren.
Aus sportlicher Sicht gab es an diesem Wochenende tatsächlich einige positive Aspekte. Ich denke, wir hatten gestern im FP1 eine sehr gute Pace, haben ein starkes Qualifying gezeigt und uns gut von dem schwierigen FP2 erholt. Auch das Rennen selbst war gut umgesetzt, und wir konnten um vordere Positionen kämpfen. Am Ende hat uns jedoch die reine Pace und Effizienz gefehlt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Das war letztlich unsere größte Herausforderung heute. Wir haben im Rennen alles gegeben – zeitweise lagen wir sogar kurz in Führung. Es hat jedoch nicht ganz gereicht.
Man lernt mit jedem Rennen mehr über das Gesamtpaket. Obwohl wir bereits im vierten Jahr der Gen3-Ära sind, geht es immer darum, weiter zu lernen und neue Performance zu finden. Es gab an diesem Wochenende einige positive Erkenntnisse, die wir möglicherweise noch besser abstimmen können. Darauf können wir uns auch beim morgigen Rookie-Test konzentrieren. Das ist eine großartige Gelegenheit für das Team, wertvolle Daten zu sammeln, während wir die Saison fortsetzen.
Danach folgt eine kurze Pause bis zum nächsten Rennen. Wir können uns neu sammeln und auf Berlin vorbereiten. Von dort an wird es bis zum Saisonende sehr intensiv, und ich freue mich auf die kommenden Rennen.“

